Willkommen auf der Homepage der Marktgemeinde Kraubath / Mur
Geschichte
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Marktgemeinde Kraubath/Mur

Kirchplatz 1
A-8714 Kraubath/Mur
Telefon: 03832/4100
Fax: 03832/4100-14
E-Mail: gemeinde@kraubath.at
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Geschichte:

Erste historische Zeugen:

Bronzebeilfund: Im heutigen „Flurweg“ wurde anlässlich der Errichtung eines Wohnhauses 1955 ein Bronzebeil, das etwa zwischen 1500 – 500 v.Chr. entstanden ist, ausgegraben. Zu besichtigen im Leobner Museum.

Münzfunde an der Römerstraße (Beim Bau der Durchzugsstraße 1933)

Nachweise über eine Siedlung in keltischer oder römischer Zeit lassen sich nicht erbringen.

Es soll aber laut Überlieferung  beim „Heiligen Stein“ nördlich des Ortskernes ein römischer Tempel und später eine Kirche, die durch Naturereignisse versanken, gestanden sein.

 

 

Römerstein von einem Römergrab
1974 entdeckt; Das Original ist oberhalb des Einganges beim Haus Hauptstraße 16 zu sehen.

 

 

Besiedlung:

Hinweise auf slawische Besiedlung durch Orts- Fluss- und Bergnamen, die in der Gegend recht häufig sind. Ab 1050 bis 1100  scheinen die ehemals slawischen Namen verdeutscht in Urkunden auf. Die älteste Urkunde,  in der Kraubath erwähnt wird, stammt etwa aus der Zeit um 1050.

Darin wird es als „Chrowata“ angeführt. Weitere Schreibweisen:1080 - Chrowat, 1208- Chrawat, 1292- Dorf Chrabat, 1357 Krauat, 1471 Kraubat ob St.Michael, 1500 – Kraubat.

Der Kraubathgraben scheint erstmals um 1266 als „Chrawatten“ auf. Der Ortsteil Leising  als „Leusnich apud villam Chrawatten“.

Der Ortsteil Wolfersbach scheint 1406 als „Wolferspach bey Chrawaten“ und 1500 als „Wulferspach“ auf.

 

 

1480:  Brandschatzung durch die Türken

1532:  Verwüstungen durch italienische und spanische Soldtruppen

1713/14:  brach die Pest in Kraubath aus Von damals 354 Bewohnern in 57 Häusern starben 55 ( Ein Sechstel !!)

um 1786: Das erste Schulhaus unter Patronat des Stiftes Admont wurde errichtet

1827: Die Mur trat aus ihren Ufern und zerstörte alle südlich der Rudolfsbahn befindlichen Wirtschaftsobjekte.

1838: Hochwasser durch den Kraubathbach

1843: Errichtung des heute noch bestehenden Gebäudes der Volksschule

ca 1860: Abbau von Magnesitvorkommen in der Gulsen und Errichtung des Magnesitofens (Belieferung der Vordernberger Hochöfen)

Abbau erfolgte bis 1922.

1875: Schließung des Postamtes wegen Unrentabilität – Einführung des Postzustelldienstes durch Landbriefträger.

17.05.1875: Gründung der Freiw. Feuerwehr.

7.7.1877: Schwere Unwetter mit großen Hagelschäden, sowie Zerstörung aller Brücken und der meisten Straßen durch den übergehenden Kraubathbach

 

 

Kraubath um 1880

 

1890 – 1892: Umbau des Schulgebäudes

1898 und 1899: Große Brände zerstörten einen guten Teil der Ortschaft

1904-1905: Aufstockung des Schulgebäudes.

1907: Errichtung der Magnesithütte in Kraubath (Nähe Bahnhof)

1922: Einweihung des Kriegerdenkmals am Eingang zum Kraubathgraben

1927: Großbrand; von der Tenne des  GH Schweiger-Hopf ausgehend wurden 7 Objekte eingeäschert

1930: Erweiterung der Volksschule auf 5 Klassen.

1948: Hochwasserkatastrofe durch Austritt des Kraubathbaches

1950/52: Kraubathbachverbauung

1957: Stillegung der Magnesithütte – Verlust von rund 150 Arbeitsplätzen

1950-1962: Bau von 4 Mehrfamilienhäusern

1966: Murhochwasser zerstört Verbindung nach Chromwerk

1972-73: Wasserleitungserweiterung

1973: Einführung der obligaten Müllabfuhr

1977/78: Bau des Kindergartens mit 3 Wohnungen

1979: Inbetriebnahme des Kindergartens   

1984: Übergabe des ersten MF-Wohnhauses durch eine Wohnbaugenossenschaft

1985 - 1988: Bau der Umfahrungsstraße S 36

1985/86: 1. Kirchplatzumgestaltung

10.02.1986: Jahrhundertschnee – über 1 m in kürzester Zeit   

1986/87: Im Zuge des Schnellstraßenbaues kam es auf Initiative des FVV zur Errichtung des rund 3 ha großen  Badesees, der privat von den Besitzern Familie Steiner betrieben wird.

1987: Generalsanierung der Murbrücke nach Chromwerk durch die Gemeinden Kraubath und St. Stefan 

1988: Inbetriebnahme der S 36 als Umfahrung von Kraubath

1989: Unwetter führten zu großen Schäden durch Überflutungen vom Leisingbach, Kraubathbach und durch die Mur

25.Sept. 1989: Der Ungernbach trat aus seinen Ufern und richtete  von der Ungernstraße über die Roseggergasse , Feldgasse, Hlg.Steinstraße bis zur Schenksiedlung größte Schäden an. Das Bundesheer musste Hilfe leisten.

1989 – 93: Errichtung der Ortskanalisation

30.09.1992: Der seit 1911 bestehende Gendarmerieposten fällt dem allgemeinen Zusammenlegungstrend zum Opfer  und Kraubath wird ab 01.10.1992 vom Posten St. Michael betreut

1993: Eröffnung des Radwegnetzes „Gleinalm Nord“ (St. Michael - St.Stefan - Kraubath)

1993/1994: Als erstes Leasingprojekt der Gemeinde erfolgte die Errichtung des Mehrzwecksaales samt Schulumbau

1999: Eröffnung einer öffentlichen Bücherei im ehemaligen Bürgermeister- Sekretariat  im Amtshaus.

Oktober 2000  Das Internetzeitalter bricht an

Erstellung der 1. Homepage